4. Sambatrassenlauf am 12.06.2010


Laufkurs zum Sambatrassenlauf 2010 startet im März

Veröffentlicht in Allgemeines von bunert am 25. Januar 2010
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Der Laufkurs zum Laufhöhepunkt im Bergischen. Zusammen mit unserem Partner der Bergischen Krankenkasse organisieren wir zum 3. mal in folge den Laufkurs zum Sambatrassenlauf in Wuppertal.

Für Laufeinsteiger und Wiedereinsteiger sowie für alle die Topfit beim Sambatrassenlauf starten wollen und sich dabei auf Ihren ersten Laufwettkampf oder eine neue Persönliche Bestzeit vorbereiten wollen.

Der Laufkurs beinhaltet folgende Leistungen:

1xLaktattest zur Leistungsüberprüfung

1x Startgebühr Sambatrassenlauf

12x wöchentlich ein gemeinsamer Trainingslauf mit professionellen Lauftrainern

12x individueller Wochentrainingsplan

Verschiedene Zusatzangebote (z.B. Gymnastikstunde, Ernährungsvortrag, Physiotherapie etc.)

Ort: Wuppertal Sportplatz Kaiserhöhe

Zeitraum: 22.03.2010 – 12.06.2010

Dauer: 12 Wochen

Trainingszeiten: 19.00-20.15Uhr

Kosten: €159

Eine unverbindliche Informationsveranstaltung findet am voraussichtlich am 12.3. um 19Uhr in Wuppertal (Laufsport Bunert Friedrich Ebert Str. 87, Wuppertal) statt. Ein Anmeldung zu dieser Infoveranstaltung ist erwünscht.

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“Laufend” Geld sammeln für Haiti in Wuppertal

Veröffentlicht in Allgemeines von bunert am 21. Januar 2010
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Laufschuhe schnüren für den guten Zweck: Laufsport Bunert Wuppertal organisiert am 23. Januar einen Lauf für Haiti am Bahnhof Küllenhahn in Wuppertal.Es wird ein 5 km Lauf angeboten. Gelaufen wird in der Gruppe im lockeren Tempo.Angeführt wird die Gruppe von Stefan Grothe, dem Geschäftsführer von Laufsport Bunert Wuppertal. Willkommen sind Läufer und Freizeitsportler.

Am Samstag, 23. Januar, wird um 15 Uhr am Bahnhof Küllenhahn wird für den Wiederaufbau Haitis „laufend“ Geld gesammelt.

Das von Krisen gebeutelte Haiti gehört zu den ärmsten und labilsten Ländern der Welt. Umso dringender sind die Menschen dort jetzt nach dem schweren Erdbeben auf unsere Hilfe angewiesen.

Alle Spenden sind willkommen, und sei es ein noch so geringer Betrag. Wir hoffen auf rege Teilnahme und große Unterstützung.

Laut Laufsport Bunert kostet ein Überlebenspaket für eine 7-köpfige Familie in Haiti 30 Euro, 100 Euro sichern die medizinische Notversorgung von 50 obdachlosen Menschen und 200 Euro reichen für einen Wassertank zur Notversorgung von 100 Familien.

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Die Ausschreibung für 2010 ist online

Veröffentlicht in Allgemeines von bunert am 19. Januar 2010

Der Ausschreibungstext für den 4.Bunert Sambatrassenlauf / 3.BERGISCHEN Firmenlauf ist nun online. Bis zur Freischaltung des Online-Anmeldungen wird es noch etwas dauern. Wir hanlten euch auf dem laufenden.

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Web-Tip: Serge Girad läuft 365 Tage quer durch Europa

Veröffentlicht in Läufer Nachrichten von bunert am 18. Januar 2010

Wer mit dem Laufen beginnt, der ist stolz auf jeden Kilometer den er absolviert. Wer dann ambitionierter läuft der läuft einen Halbmarathon oder später einen Marathon. Wem dieses noch nicht genug ist der läuft Ultramarathons 50, 100 km oder 12 oder 24 Stunden Rennen.

Die Seele eines wahren Läufers kennt keine Grenzen, den Grenzen setzt der Mensch sich selbst. Grenzen verschieben, wie dies geht, das zeigt wieder einmal der Franzose Serge Girad. Zwischen 1997 und 2006 durchkreuzte er 5 Kontinente laufend.  Die Ziele schienen dem nunmehr 56-jährigen auszugehen. Im Oktober 2009 startete er zu seiner wohl größten Herausforderung. Er will den Weltrekord brechen über 365 Tage. 23000 km hat er sich zum Ziel gesetzt, ohne 1 Tag Pause. Dies währe ein Schnitt von 63 km pro Tag, also 1,5 Marathonläufe, jeden Tag.

Auf seiner Homepage wird über den Verlauf seines “Rennens” berichtet. Tag für Tag. Ein Spinner? Nein, der gnadenlos sympatische Franzose ist ein Läufer durch und durch, mit Stärken und Schwächen.

Dieser Link ist für alle Läufer/innen, denen aktuell die Motivation zum Laufen fehlt, wegen des schlechten Wetters (welches es ja überhaupt nicht gibt).Schaut doch mal hier…

 http://www.sergegirard.com/index.php?lang=uk

Serge Girad

Serge Girad

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Mach mit in der Kilometer Liga

Veröffentlicht in Allgemeines von bunert am 8. Januar 2010
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Hallo Fans der Sambatrasse,

Das kmspiel gibt es seit 2004 und ist ursprünglich als kleine Motivationshilfe in der Newsgroup de.rec.sport.laufen entstanden. Das es dann tausende geworden sind, damit hatte ich anfangs natürlich nicht gerechnet. So hinkte dann die Weiterentwicklung manches mal dem Ansturm hinterher.

Ansonsten ist das Kilometerspiel aber ein reines Privatprojekt einer Einzelperson ( Olzo ) und ohne geschäftmässiges Interesse eines Konzern, Werbeindustrie o.ä. im Hintergrund.

Das ganze soll halt einfach Spass machen, vielleicht ein bisschen motivieren, vielleich ein paar Leute kennenlernen – es soll aber kein Ersatz für echte Wettkämpfe sein. Deshalb bitte nicht zu viel drin sehen oder zu verbissen sehen – es ist halt: ein Spiel

Jetzt gibt es die neue Mannschaft: Fans der Wuppertaler Sambatrasse

Im kmspiel tragen echte Menschen ihre echt gelaufenen Kilometer ein, um ihre Gruppe(n) auf einer Weltkarte virtuell nach vorne zu bringen. Jeder km zählt!

Du weisst nicht, wohin mit deinen Kilometern? Dann melde dich an und lauf mit! Es gibt ein paar Regeln zu beachten, die du dir durchlesen solltest, die aber alle nicht sehr schwer sind.
Dann gehst du zur Neuanmeldung, gibst deine Daten ein (u.a. Passwort) und erhälst dann eine EMail mit einem Freischaltcode. Diesen Code gibst du dann einmalig beim 1. Login ein. Für alle späteren Logins gilt dann das Passwort.

Dann ab zu deiner pers. Loginseite. Dort kannst du dein Profil ändern (z.B. Foto, Wikiseite), km eingeben, Gruppen beitreten und noch vieles mehr
(z.B. Läufe und Zeiten erfassen, Berichte schreiben und und und)
Bei Fragen: Hilfe

 
 
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Regionale Lauftipps zur Jahreswende

Veröffentlicht in Der Trainingstipp von bunert am 14. Dezember 2009
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Ins neue Jahr laufen

Ein weiteres Laufjahr neigt sich dem Ende entgegen. Was kann man also schöneres machen als dieses “auszulaufen”. Einige Lauftipps möchten wir euch ab heute vorstellen:

27.12.2009 – Eulenkopflauf (Freundschaftslauf ohne Wettkampfcharakter.) Der Eulenkopflauf ist ein Landschaftsmarathon im Nordwesten Wuppertals. Die Strecke ist in fünf Teilabschnitte zwischen 4,6 und 12,2 km unterteilt. Nähere Infos zu den Teilabschnitten sind unter:  http://www.eulenkopflauf.de/ zu finden. Start ist um 10 Uhr.

31.12.2009 – Remscheider Silvesterlauf. Für alle “Racer” die etwas schneller ins neue Jahr kommen möchten. 14 km in RS-Reinshagen mit einigen Steigungen (ca. 250 Hm verteilt auf 14 km / Wendepunktskurs). Schönste Aussichten auf die Müngstener Brücke sowie Schloss Burg. Teilnehmerlimit: 400 Läufer. Infos: www.silvester-lauf.de

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Erkältung – alle Jahre wieder

Veröffentlicht in Ernährung, Gesundheit von bunert am 14. Dezember 2009
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… wenn außer der Nase nichts mehr läuft …

Der Herbst hat uns mit Wind und Wetter voll im Griff. Unser Organismus ist jetzt in einer Umstimmungsphase genauso wie das Klima. Leider missachten wir allzu oft diese natürlichen Gesetze und der Körper “öffnet Tür und Tor” für Erkältung, Grippe und Co.
Erkältung ist nicht gleich Erkältung, Mal läuft die Nase, mal schmerzt der Hals. Oder die Beschwerden wandern in die Bronchien. Sie bekommen Fieber. Die Symptome sind vielfältig.

Erkältung als innere “Putzkolonne” …

Die Frage ist ob Sie gegen jedes auftretende Symptom sofort mit großen Waffen schießen müssen. Haben Nasenausfluss, Fieber, Schwitzen usw., nicht auch eine heilsame Bedeutung? Entzündungsprozesse sind durchaus auch heilsam. Aus der Krebsforschung wissen wir von künstlich erzeugten Entzündungen (oder auch Fieber) zur Einleitung eines Heilungsprozesses. Das Immun- oder Abwehrsystem wird durch diesen Prozess angeregt, es leitet einen Selbstreinigungs- und Reparaturprozess ein. Das zu schnelle Eingreifen mit entzündungshemmenden, fiebersenkenden Mitteln oder gar Schmerzmitteln verhindert diesen so wichtigen Prozess und trotz der schnellen Beseitigung der Symptome, die einer Unterdrückung gleichkommt, hat dies oftmals erneute oder andere Erkrankungen zur Folge. Bis zu einem gewissen Grad ist das Eingreifen in die Aktivitäten des Abwehrsystems nicht notwendig.

Gönnen Sie sich ein paar Tage Ruhe

Ihr Körper braucht jetzt keinen Sport. Bei Fieber, Halsschmerzen und Schnupfen ist auch lockere Bewegung tabu. Läuft nur die Nase und Sie fühlen sich einigermaßen fit, dann allerdings packen Sie sich ein – Mütze und Schal ist jetzt ein Muss – und gehen Sie an die frische Luft, um den Stoffwechsel anzukurbeln. Das ist gleichermaßen Seelenmassage und Sauerstoffdusche, die Ihrem Immunsystem gut tut.

Abwarten und Tee trinken

… ist eine Möglichkeit, die Anstrengungen der Abwehr zu unterstützen. Rezepte gibt es ja wahrlich unzählige. Bereiten Sie einen Tee mit drei bis fünf Scheiben frischem Ingwer in einen kleinen Topf mit Wasser. Geben Sie Honig dazu und ggf. drei bis fünf Stücke des weißen Teils einer grünen Zwiebel. Heiß trinken.
Und Trinken Sie viel. Das heißt: mindestens 3 Liter Wasser, reines Wasser am Tag. So spülen Sie die Bakterien und Viren, die Ihren Körper zurzeit bevölkern schneller raus.

Diät

Schonkost unterstützt den Heilungsprozess, also vermeiden Sie: schwere Kost. Schwer heißt: fettreich. Auch auf Käse, Milch, Bananen, schwer Verdauliches, Alkohol und allzu Saures verzichten Sie vorerst. Suppen, Kräutertees, warme Getränke, kleingeraspeltes Obst und gedünstetes Gemüse sind jetzt angesagt. Übrigens unterstützen Sie mit Vitamin C und Zink Ihr Immunsystem.

Kleidung, Duschen, Sauna

Halten Sie sich warm. Dennoch keine zu dicke Kleidung, denn Überhitzung kann den Heilungsprozess behindern. Zu häufiges warmes Duschen unterdrückt die Schweißbildung und lässt Sie anschließend noch empfindlicher auf Kälte reagieren. Die Sauna kann, wie auch ein lockerer Walk, bei den ersten Anzeichen einer Erkältung effektiv sein. Doch Vorsicht, der Schuss kann nach hinten losgehen, denn in einem späteren Stadium kann das Herz-Kreislaufsystem überlastet werden. Kann … Man merkt das. Dann allerdings verschlimmert sich die Erkältung.

Zu guter Letzt

Horchen Sie in sich hinein: Und nehmen Sie sich eine Auszeit. Ich weiß, der Alltag lässt oft wenige Kompromisse zu, doch es geht es um Ihre Gesundheit und die sollten Sie nicht leichtsinnig verspielen. Viele von uns stehen unter immensem Druck, beruflich, privat, finanziell usw. Doch eine zunächst harmlos erscheinende Erkältung kann der Anfang einer Reihe von Erkrankungen sein, die uns zunehmend empfänglicher für immer wieder neue Erkrankungen werden lässt.

(Autor: Holle Bartosch – gefunden auf www.strunz.com)

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Veröffentlicht in Allgemeines von bunert am 4. Dezember 2009

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Neues Outfit

Veröffentlicht in Allgemeines von bunert am 2. Dezember 2009

Wie Ihr seht haben wir unser Outfit der Sambatrassen Homepage geändert. Das Auge ißt ja bekanntlich auch mit. Wir hoffen das Ihr weiterhin viel Spaß beim durchstöbern dieser Seiten habt.

Wie angekündigt werden wir in unregelmäßigen Abständen Laufberichte, Tipps oder Trends veröffentlichen um euch die Wartezeit bis zum Samba 2010 zu verkürzen.Laufen im Winter – der zwar aktuell noch keiner ist – macht Spaß. Egal zu welcher Uhrzeit, egal bei welchem Wetter. Laufende Gedanken zu einer ganz besonderen Jahreszeit findet Ihr im nachfolgenden Artikel.

Übrigens: Wir Twittern – Ihr auch? Dann folgt uns. So erhaltet Ihr stets die wichtigsten und neusten Informationen rund ums Thema Laufen, Wettkämpfe, Events und Aktionen.

Euer Team von Laufsport Bunert Wuppertal

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Wintertraining oder die Ästhetik des Schindens

Veröffentlicht in Allgemeines von bunert am 2. Dezember 2009

„Sobald ich mir also sage, ich bin der erste Mensch, der je auf die Erde geschneit kam, und sobald ich jenen ersten weiten Satz raus in das frostige Gras des frühen Morgens mache, wenn sich sogar die Vögel nicht traun zu pfeifen, fang ich an nachzudenken, und das mach ich gern. Meine Runden dreh ich im Traum, biege bei Fußsteigen und Heckenwegen um die Ecke, ohne es zu merken, springe über Bäche, ohne zu merken, daß welche da sind, und rufe dem frühen Melker guten Morgen zu, ohne ihn zu sehn. Das macht richtig Spaß, als Langstreckenläufer allein draußen, und keine Seele da, die dir die Laune verdirbt oder sagt, du sollst was machen oder da ist ein Stück rein von der nächsten Straße ein Laden zu knacken. Manchmal denk ich, ich bin noch nie so frei gewesen wie in den beiden Stunden, wenn ich den Weg draußen vor den Toren lang trotte und bei der laublosen breitbauchigen Eiche am Ende des Heckenwegs wende. Alles ist tot, aber gut, weil’s tot ist, bevor’s lebendig wird, und nicht tot ist, nachdem’s lebendig war. So seh ich die Sache. Wohlgemerkt, zuerst bin ich oft wie starr vor Kälte. Hände und Füße und den Körper spür ich überhaupt nicht, als wäre ich ein Geist, der gar nicht weiß, daß die Erde unter ihm ist, wenn er sie nicht ab und zu durch den Nebel säh”. Alan Sillitoe, „Die Einsamkeit des Langstreckenläufers”

Wohl spürt man jeden Tag das Wetter beim Laufen und häufig genug macht es einem das Loslaufen recht sauer. Aber jedes Wetter schafft auch sehr eigentümliche Reize, wenn man es nur bewußt wahrnimmt. Die Stimmungen, die Schnee, selbst Nebel auslösen können, sind oft nicht weniger eindrücklich und zauberhaft wie ein strahlender Frühlingstag. Auch die Wahl der Laufstrecke kann zum starken Lauferlebnis beitragen. Bergläufe, Läufe um Seen, in Mooren oder in den hohen Buchenwäldern Usedoms schaffen ganz eigenständige Reize. Und jede Trainingsform, ob Dauerlauf oder schnelles Fahrtspiel, aber auch Intervallläufe auf der Bahn besitzt eigene Erlebnismaßstäbe. Beileibe nicht nur Läufe, bei denen man zu fliegen scheint und Hügel kaum zu spüren sind, bleiben im Gedächtnis haften, sondern auch mühsame, bleischwere Läufe, bei denen man seinen inneren „Schweinehund” überwinden muß. Das Körpererleben ist gerade bei den Läufen am stärksten, bei denen die Körperreaktionen besonders heftig, beinahe quälend sind und man an seine Grenzen gelangt, wie beim Intervalltraining, schnellen Hügelläufen oder – zur Jahreszeit passend – den Läufen im Matsch oder tiefen Schnee. Langsame Dauerläufe sind am besten geeignet, um Landschaftseindrücke und Wetterstimmungen intensiv wahrzunehmen. Gerade für die langen Läufe sollte man sich gezielt spezielle Routen aussuchen und neue, unbekannte erkunden, um der Routine zu entkommen. Die hat allerdings oft auch Vorteile, besonders bei schlechtem Wetter oder im Alltag bringt die Gewohnheit einen dann leichter zum Laufen. Beim Laufen spielt Atmosphärisches eine große Rolle: Wind, Kälte, Gerüche, Geräusche. „Im Strom des Bewußtseins ist das präsent, ohne unbedingt zur umschriebenen Wahrnehmung, die als ein ,ich spüre…. rieche…..höre …’ übersetzbar wäre, zu kristallisieren” (Rainer Schönhammer: Laufbilder, zur Kinästhesie des Joggens). Die Eindrücke in Worte zu fassen fällt nicht leicht und gerät häufig banal. Manche erlebnisstarke Situationen treten einfach ein, manche muss man gezielt suchen. Fast immer ist es das Zusammenkommen von starken visuellen Reizen und dem inneren Schwung, der zum Laufen gehört, was das Laufen erlebnisstark macht. Alle bewusste Wahrnehmung bereichert das Laufen, schafft eine positive, aufbauende Geisteshaltung. Wenn Körperempfinden, das Wahrnehmen der Anstrengung und der eigenen Leistungsfähigkeit sowie die Landschafteindrücke glücklich zusammenspielen, hat man den Zustand der Zufriedenheit erreicht, den die amerikanische Sportpsychologie als „Flow”, als Fließen bezeichnet. Eigentlich des Läufers Glück.

 

Erster Schnee

Ein Hauch von Schnee überzieht die Wiesen und Äcker, füllt vom Wind verblasen die Furchen aus und gibt der Landschaft vor allem in der Ferne Weichheit. Hügel erscheinen mit dem Schneeüberzug viel runder. Jetzt über die schneebedeckten Wiesen zu laufen, aus denen gerade noch höhere Grasbüschel herausschauen, ist vor allem wegen des gedämpften Tritts faszinierend. Aber auch die Verfremdung, gerade bei trübem Licht, macht die Landschaft eindrücklich. Im tieferen Schnee und bei Schneefall (bis 10 oder 15 cm Schneehöhe) zu laufen, gehört zu den stärksten Laufeindrücken. Der fallende Schnee schluckt fast alle Fremdgeräusche, der Fußtritt ist bei nicht zu nassem Schnee unglaublich plastisch und weich. Dafür produziert man seine eigene „Marschmusik”. Je nach Temperatur verursacht jeder Schritt knarrende bis quietschende Geräusche. Wenn auch das Laufen auf dem weichen Untergrund schwer anstrengt, ist das äußere und gleicherweise das innere Laufbild durchaus positiv: Die Bein- und Körperstreckung gelingt ganz automatisch perfekt (bis man zu müde wird und dann in der Hüfte zusammensinkt), dieses Bild nimmt man als erfahrener Läufer schnell von innen wahr. Nebenbei: Schneeläufe sind Krafttraining pur. Bei Schnee kann man auf ebenen Untergründen auch wunderbar in klaren Nächten laufen. Das Licht wird auf dem hellen Untergrund reflektiert, bei Vollmond ist es auf freien Flächen fast taghell.

Im Frühtau zu Berge

 Der einsame Lauf in der Frühe à la Alan Sillitoe ist sicherlich nicht jedermanns Sache, aber wenn es jetzt wieder jeden Morgen früher heller wird und die allerersten Frühlingszeichen in der Natur sichtbar und hörbar werden, wird der Lauf am frühen Morgen direkt nach dem Aufstehen reizvoll. Mit dem Einlaufen erwacht der Körper Stück für Stück. Bettwarm kommt man viel besser in Gang als man eigentlich erwartet. Der Lauf ist ohne die Verspannungen des Arbeitstags rund und locker. Man lässt sich kaum zum Schnelllaufen verleiten, der Schritt ist locker und wird mit der Dauer des Laufs zunehmend länger. Die Sauerstoffdusche – am Morgen wirkt die Luft nicht nur frischer, sondern ist auch sauberer als am Abend – schafft den äußeren und inneren Schwung, der einen viel konzentrierter und energiereicher in den Arbeitstag kommen lässt. Gezieltes Training absolviert man mit dem Morgentraining nicht. Das sollte man schon in die Zeit nach der Arbeit verlegen.

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